Motto:
Ärzte machen keine Fehler, entweder der Patient hat etwas falsch verstanden, oder er hat falsch auf die richtige Behandlung reagiert. (Ist das der Grundsartz der modernen Medizin oder soll er es werden?)


Samstag, 28. August 2010

9) -Die nächste Chemo

Wie zu erwarten ist auch der Augenblick gekommen um die Chemo wieder auf zu nehmen. Um zu wissen wo wir nach der Unterbrechung, die aus den vorher gezeigten "Gründen" unnötig verlängert wurde stehen ist eine Knochenmarkstanze gemacht worden. Dar Resultat ist in der Abbildung unten zu sehen:





Ups!? Da hat sich etwas getan aber nicht in die gute Richtung!? Ja die Chemo wird es ja richten. Habe eine 100% Dosis erhalten mit dem Ergäbniss dass nach dieser eine erneute Knochenmarkstanze das Resultat von unten hatte:

Möchte sagen wir sind am "weg der Besserung". Der Pathologische Befund dazu zeugt immer nur davon dass "Keine Zeichen eines AML Rezidivs" zu erkennen sind. Was nun folgt in einen anderen Abschnitt.



8) -Die Herzoperation

Es ist so weit, "der Tag" nähert sich. Meines Wissens war Alles zwischen der Onkologie und der Herzchirurgie besprochen. Als Folge habe ich einen OP Termin für den 17 Dezember bekommen. Eine gute Woche davor wurde ich auf ein vorbereitendes Gespräch eingeladen. So wie immer in der letzten Zeit bin ich in Begleitung "angetanzt", mit meiner Frau, wehre ich alleine da gewesen hätte diese mir das was geschehen ist nie geglaubt. Irgendgann wurden wir in einen Raum gebeten in dem auch kurz darauf eine "Frau Doktor Oberarzt" gekommen ist um mich auf zu klären. Frau Doktor hat meine Krankenakte geöffnet und hat angefangen, ZU TOBEN!? Hat jedes einzelne Blatt auf den Tisch hin und her geworfen, das ganze auf die Tischplatte geknallt und die Dame vom Empfang antanzen lassen um diese in unserer Gegenwart zur Sau zu machen wegen der Art und Weise(von der nichts mehr zu erkennen war) in der die Akte zusammengestellt war. Total unprofessionel, unqualifiziert und fehl am Platz, ein jämmerliches Armutzzeugniss einer Frau Doktor auf den "ego trip". Nach einiger Zeit hat Sie uns entlassen. Das war' s, die vorbereitende Besprechung!? Zwei Tage vor der OP bekomme ich einen Anruf von der Oberärztin in dem diese mich fragt ob Sie mir dies und jenes zur OP gesagt hat? Hat Sie NICHT, hat doch andere Sachen zu tun gehabt. Ja, hat Sie da gesagt, das würde bedeuten dass die OP verschoben werden muss es sei denn ich übernehme die volle Verantwortung im Falle einer (Ver)Blutung wehrend der OP beim Ausführen zum geplanten Termin!? Die OP hat statt gefunden aber nicht am 17.12.2009 sondern am 04.01.2010!? Zwei und ein halb Wochen später!? Ist aber gut gelaufen. Als kleine Zugabe habe ich am Tag der Entlassung wieder ins Krankenhaus müssen da ich mit einer, im Krankenhaus seit Tagen gemeldeter aber ein bischen vernachlässitgen, sich von alleine nicht lösender Stuhlverstopfung probleme hatte. So wurde die Unterbrechung der Therapie mit noch einer Woche verlängert!? So viel zur erfolgreichen Zusammenarbeit wzischen den Abteilungen und der ärztlichen Sorgfalt mancher.

7) -Die Jahreswende und nicht nur!?

Nach dem dass alles so gut gelaufen ist, mein körper gut auf alle Therapien angesprochen hat haben die Ärzte entschlossen das es möglicherweise "der Augenblick" sein könnte um mein Herz zu repareiern!? Was daraus noch wird werden wir rechtzeitig sehen. Dafür wollten sie aber auf Nummer sicher gehen und haben noch eine Kontrollstanze gemacht. Dar Resultat vom 01.12.2009 kann man hier sehen und kann sich sehen lassen:

Besser kann es wohl kaum sein, nicht zu sagen dass der Pathologische Bericht auch absolut positiv war, keine Anzeichen eines AML Rezidivs, so dass. . . Weiter zum nächsten Schritt, die By pass OP.

6) -Die Erhaltungstherapie

Wie geplant hat die erste ambulatorische Therapie in der ich mich habe das erste mal selbst behandeln dürfen am 21.09.2009 begonnen und hielt bis am 26.09.2009. Aufgrund der Kontrollanalysen ist festgestellt worden dass die Dosierung halbiert weden muß (wie auch bei vielen anderen) da die Blutwerte für zu langer Zeit zu tief gefallen waren. Das heist von der "Theoretischen Ideal Dosís von 100%", Dosis die Größe und Gewicht abhängig ist auf eine "Verträglichkeits Dosis von 50%". Auf Grund dieser Feststellung gab es eine kleine Verzögerung für den Begin der zweiten ambulatorischen Therapie da man hat warten müßen dass sich das Blutbild erhohlt. Dieser therapeutische Zyklus hat dan in der Zeit von 02.11.2009 bis 06.11.2009 unter besten Bedingungen statt gefunden.

5) -Die zweite Therapie

Ja, das angenehme vergeht immer am schnellsten so auch die Pause. Am 04.08.2009 stand ich erneut auf der Matte. Die zweite Chemo hat gleich am 05.08.2009 begonnen und hat bis am 13 des gleichen Monats gedauert, fast schon Rutine. Die allgemeninen Bedingungen waren schon bekannt so das wenig neues geschehen ist. Zu bemerken wehre da nur noch eine unangenehme neue Nebenwirkung in der Form eines . . . was? Hate die Grösse einer 2 Euro Münze und war sehr "geduldig", hat es nicht eilig gehabt zu vergehen.



Sonst nichts bemerkenswertes. Bei der Entlassung, am 07.09.2009 war alles unauffällig und in Ordnung so dass ich in die ambulatorische Erhaltungstherapie entlassen wurde. Das Resultat hiess "Komplett Remision"!?

4) -Die Pause

Zwischen den 03.07.2009 und den 04.08.2009, darüber gibt es so gut wie nichts zu sagen, es war einfach großartig, die Prognose gut das Wetter gut, der Garten schön! Was kann man sich mehr wünschen?

3) -Die erste Therapie

Als nächstes ging es mir "ans Eingemachte", wurde am 03.06.2009 stationär aufgenommen bis am 03.07.2009. In der Zwischenzeit hab ich die "Wahrheit" erlebt wie noch nie zuvor!? Am 04.06.2009 hat die Chemotherapie begonnen, der reinste Spass!? DAS wahre Zuckerlecken!? Über einer Art "Schnellanschluss" am Hals, am "ZVK" (Zentraler Venen Katheter) 24 aus 24 an die Perfusionsdosierapparate gebunden, so wie man keine Hunde halten sollte, an einen Schlauch, war er 6 oder 8 m lang weiss ich nicht mehr, auf jeden Fall lang genug um ins Bad gehen zu können. Täglich mindestens einmal Blutabnahme, ZVK sei Dank eine leichte Sache und viel ZEIT, viel zu viel Ziet. Zu meinen größten Glück hat mein Sohn eine brillante Idee gehabt und mich mit einen Laptop mit Internetzugang ausgestattet, das war meine Rettung. Über dies Spielzeug konnte ich die Verbindung mit dem Rest der Welt aufrecht erhalten da ich sonst richtig isoliert war. Ich habe nicht nach draussen dürfen und die Besucher nur in sterilen Kittel mit Atemschutzmaske. Das schlimmste war dass ich in relativ kurzer Zeit habe feststellen müssen dass fast nichts mehr so schmeckt oder riecht wie ich es gewont war!? Habe angefangen kein warmes Essen mehr essen und riechen können. Man hat mich beruhigt da es eine normale nebenwirkung der Chemo sei. Ausser das meine von Haus aus kurze hare als unschöner Belag in immer größeren Mengen auf dem Kopfkissen zu finden waren und das ich ganz selten und für kurze Zeit mal etwas Fieber gemacht habe kann ich mich nicht beklagen die Chemotherapie schlecht oder schwer ertragen zu haben. Bei einer Kontrolpunktion am 18.06.2009 wurden keine Blasten nachgewiesen jedoch ein gutes Ansprechen auf die Therapie. Auf grund "guten Benehmens" wurde ich am 03.07.2009 nachhause gelassen. Ist es schön zuhause!